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Herbstexkursion "Windradl schaun"


Windradlschaun 2.0

Schon im Mai waren wir zu Besuch im Windpark Sternwald; am 26. September 2026 haben wir – erneut gemeinsam mit der KEM Vöckla-Ager – zur Herbstexkursion eingeladen. Und wieder machten sich gut 50 Neugierige auf den Weg nach Vorderweißenbach im Mühlviertel, selbstverständlich umweltfreundlich mit dem Bus.

Die Betreiber des Windparks Andreas und Benjamin Reichl standen einmal mehr Rede & Antwort: Wie viel Fläche braucht ein Windrad wirklich? Was passiert mit dem Wald? Wie wirkt es sich auf die Tiere aus? Wie viel Strom kommt am Ende heraus? Vieles, was oft zu hitzigen Diskussionen für/wider Windkraft führt, lässt sich mit Zahlen und mit 20 Jahren Betriebserfahrung gut einordnen. Denn schon 2003 ging hier die erste Anlage ans Netz. Und heute stehen im Sternwald neun Anlagen mit knapp 20 MW Leistung, mitten im Wald und zwischen Rad- und Wanderwegen. Das Faszinierende daran: Hinter dem Windpark steckt kein Konzern, sondern die Menschen aus der Region selbst haben bei jedem der drei Bauabschnitte ihr Geld dort investiert. Sie folgen damit wohl Andreas Reichls Ansatz: „Wir dürfen nicht nur demonstrieren, sondern müssen auch was tun."

Beim Tun wird es auch in Zukunft im Sternwald bleiben. Die Nutzungsdauer der Windräder ist auf 20 Jahre ausgelegt, somit steht bei sieben der neun Anlagen die Erneuerung an. Dazu kommt die Tatsache, dass die bestehende Leitung durch die Kombination von Windkraft und Photovoltaik noch besser genutzt werden könnte, weil Windräder rund 2/3 ihrer Stromproduktion im Winterhalbjahr liefern, während die PV im Sommer ihre Hoch-Zeit hat.

Auch Gerhard Radner vom Vorchdorfer Tipp war mit uns unterwegs, sein Artikel dazu: „Im Sternwald weht der Wind für eine gute Sache!"


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