Photovoltaik auf Wohnanlagen
Immer mehr Wohnanlagen nutzen Dachflächen zur Stromerzeugung. Der erzeugte Strom kann dann direkt im Gebäude verwendet werden — etwa für Beleuchtung, Allgemeinflächen oder technische Anlagen. Ebenso kann die Energie von den Bewohner*innen genutzt werden; das gilt auch für Mietwohnungen. Aktuell gewinnt die gemeinsame Nutzung von Strom innerhalb eines Gebäudes im Wohnbau immer mehr an Bedeutung.
Sanierungen und Heizsysteme
Viele größere Wohngebäude wurden zu Zeiten gebaut, in denen Energieverbrauch deutlich weniger Thema war als heute. Entsprechend hoch sind oft Heizkosten und laufender Energiebedarf. Deshalb beschäftigen sich Eigentümergemeinschaften und Wohnbauträger unter anderem mit:
- Heizungsmodernisierung
- thermischer Sanierung
- Dämmung
- moderner Gebäudetechnik
- erneuerbaren Heizsystemen
Gerade im Bestand werden solche Maßnahmen oft über mehrere Jahre umgesetzt.
Gemeinsame Stromnutzung
Im mehrgeschossigen Wohnbau entstehen zunehmend Modelle, bei denen Strom gemeinsam genutzt wird — direkt innerhalb eines Gebäudes oder über Energiegemeinschaften. Dadurch kann Strom aus Photovoltaikanlagen stärker im eigenen Wohnumfeld genutzt werden.
Wohnanlagen und bestehende Gebäude
Viele Projekte im Wohnbau betreffen bestehende Gebäude. Begrenzte Dachflächen, unterschiedliche Eigentumsverhältnisse oder ältere Gebäudetechnik machen die Umsetzung oft aufwändiger als bei Neubauten. Trotzdem entstehen in vielen Wohnanlagen neue Lösungen rund um Stromnutzung, Heizung und Energieverbrauch.
Energiewende im Wohnbau in der KEM Traunsteinregion
Die KEM Traunsteinregion beschäftigt sich von Haus aus mit Themen wie Photovoltaik, Heizung, Stromnutzung und Sanierung. Dieses Fachwissen kommt auch im Bereich des mehrgeschossigen Wohnbaus zum Tragen - bei der Unterstützung der Errichtung von Wohnanlagen, aber vor allem bei der Optimierung bestehender Gebäude in der Region.