Photovoltaik-Ausbau in Gemeinden
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Projektzeitraum:Seit 2024
Maßnahmen Weiterführung IV
Die neue Phase der KEM Traunstein – Start mit Juli 2024
M501 – Präsenz in der Region
M502 – Neuerstellung des Umsetzungskonzepts
M503 – Nachhaltige Kommunen – Monitoring 2.0
M504 – Intelligente Vernetzung
M505 – Regionale, saisonale Produkte – Ressourcen schonen
M506 – Soziale Energiewende
M507 – Energiewende im Mehrgeschosigen Wohnbau
M508 – Dekarbonisierung der Mobilität
Die KEM Traunstein unterstützt Gemeinden beim Ausbau von Photovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden und Flächen. Neben Planung und Förderberatung steht insbesondere die Einbindung der Anlagen in regionale Energiegemeinschaften sowie das Monitoring der Energieproduktion im Mittelpunkt.
Ausbau von Photovoltaik in Gemeinden
Der Ausbau von Photovoltaikanlagen spielt eine zentrale Rolle für die Energiewende auf kommunaler Ebene. Gemeinden verfügen über zahlreiche geeignete Dachflächen – etwa auf Schulen, Gemeindeämtern, Bauhöfen oder Sportanlagen – die für die Produktion von Solarstrom genutzt werden können.
Im Rahmen dieses Projekts unterstützt die Klima- und Energie-Modellregion Traunsteinregion Gemeinden dabei, Photovoltaikprojekte zu planen, umzusetzen und langfristig zu betreiben. Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energie in der Region zu erhöhen und gleichzeitig die Energiekosten der Gemeinden zu reduzieren.
Unterstützung bei Planung und Förderungen
Die KEM begleitet Gemeinden bereits in der frühen Projektphase. Dazu gehört die Unterstützung bei:
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der Identifikation geeigneter Dachflächen und Standorte
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der Abschätzung von Photovoltaik-Potenzialen
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der Planung von PV-Anlagen auf kommunalen Gebäuden
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der Vorbereitung von Förderanträgen
Gerade bei größeren Anlagen ist eine sorgfältige Planung wichtig, um technische, wirtschaftliche und organisatorische Aspekte optimal zu berücksichtigen.
Einbindung in regionale Energiegemeinschaften
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Integration von kommunalen Photovoltaikanlagen in regionale Energiegemeinschaften.
Durch diese Modelle kann der erzeugte Solarstrom nicht nur im jeweiligen Gebäude genutzt werden, sondern auch innerhalb der Energiegemeinschaft verteilt werden. Dadurch profitieren beispielsweise:
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kommunale Einrichtungen
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Betriebe
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private Haushalte
Die Nutzung von Energiegemeinschaften ermöglicht es, erneuerbare Energie regional zu teilen und effizienter zu nutzen.
Monitoring und Optimierung der Anlagen
Neben der Planung und Umsetzung unterstützt die KEM auch beim Monitoring der Energieproduktion und des Stromverbrauchs.
Durch die Analyse von Energiedaten können wichtige Kennzahlen ermittelt werden, beispielsweise:
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Stromproduktion der Photovoltaikanlagen
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Eigenverbrauchsanteil
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Nutzung innerhalb von Energiegemeinschaften
Diese Daten helfen Gemeinden dabei, ihre Energieversorgung kontinuierlich zu optimieren.
Sektorkopplung und Ladeinfrastruktur
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Verbindung von Photovoltaik mit anderen Energiesektoren. Dieses Konzept wird als Sektorkopplung bezeichnet.
Beispiele für solche Anwendungen sind:
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Nutzung von Solarstrom für Ladestationen für Elektrofahrzeuge
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Integration von Batteriespeichern
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Verbindung von Stromproduktion und Wärmesystemen
Durch diese intelligente Vernetzung kann lokal erzeugte Energie besonders effizient genutzt werden und trägt zur Dekarbonisierung von Strom, Wärme und Mobilität bei.
Akteure
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Gemeinde Traunkirchen
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Gemeinde Grünau im Almtal
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Gemeinde Ohlsdorf
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Marktgemeinde Vorchdorf
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Gemeinde St. Konrad
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Marktgemeinde Scharnstein
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Gemeinde Roitham
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Stadtgemeinde Laakirchen
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Stadtgemeinde Gmunden
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Gemeinde Kirchham
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Gemeinde Gschwandt
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Marktgemeinde Bad Wimsbach-Neydharting
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Marktgemeinde Altmünster
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KEM Traunsteinregion
