Ab Juli 2024 wurden in der KEM Traunstein weitere EEGs aufgebaut und bestehende Strukturen weiterentwickelt. Daneben wurden auch organisatorische Prozesse, Energiedaten-Monitoring und Mitgliederbetreuung professionalisiert.
Weiterentwicklung der Energiegemeinschaften in der Region
In der Weiterführungsphase IV der Klima- und Energie-Modellregion Traunsteinregion wird das erfolgreiche Modell der Energiegemeinschaften weiter ausgebaut. Aufbauend auf den Erfahrungen der vorherigen Projektphase wurden neue Energiegemeinschaften gegründet und bestehende Strukturen weiterentwickelt.
Neben der Gründung neuer Gemeinschaften liegt ein Schwerpunkt auf der Optimierung organisatorischer Abläufe, Mitgliederbetreuung und Energiedatenanalyse.
Neue Energiegemeinschaften seit 2024
Seit Juli 2024 wurden mehrere neue Energiegemeinschaften initiiert oder weiterentwickelt.
Dazu gehören:
-
BEG Netzwerk Zukunft
-
Die Netzwerk Zukunft-EEGs Almtal, Regau, Timelkam und Vöcklabruck
-
BEG Netzwerk Energiewende – eine Bürgerenergiegemeinschaft, die als Test-EEG betrieben wird, u. a. für Speicherintegration
-
EEG Kallhamerdorf – eine lokale Energiegemeinschaft
Diese Projekte erweitern das bestehende Netzwerk regionaler Energiegemeinschaften und ermöglichen immer mehr Haushalten und Unternehmen die Teilnahme an der regionalen Energiewende.
Optimierung von Organisation und Prozessen
Neben der Gründung neuer Energiegemeinschaften wurden auch zahlreiche organisatorische Verbesserungen umgesetzt.
Dazu gehören insbesondere:
-
Entwicklung und Optimierung von Onboarding-Prozessen für neue Mitglieder
-
Verbesserung der Organisationsstrukturen der Energiegemeinschaften
-
Aufbau effizienter Abläufe für Verwaltung und Betrieb
Diese Maßnahmen erleichtern die Teilnahme neuer Mitglieder und verbessern die langfristige Organisation der Energiegemeinschaften.
Monitoring von Energiedaten
Ein weiterer Schwerpunkt der Weiterführungsphase IV ist die Analyse und Kontrolle der Energiedaten, die von Netzbetreibern bereitgestellt werden.
Durch eine systematische Auswertung dieser Daten können wichtige Kennzahlen der Energiegemeinschaften analysiert werden, beispielsweise:
-
Autarkiegrad der Gemeinschaft
-
Eigenverbrauchsquote
-
regionale Nutzung von erneuerbarem Strom
Diese Kennzahlen helfen dabei, die Energiegemeinschaften laufend zu optimieren und ihre Wirkung für die Energiewende sichtbar zu machen.
Unterstützung und Information der Mitglieder
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist auch die Betreuung der Mitglieder der Energiegemeinschaften. Dazu wurden neue Informationsangebote entwickelt, darunter regelmäßige Newsletter mit aktuellen Informationen und Energiedaten.
Ergänzend werden Dashboards mit zentralen Kennzahlen bereitgestellt, die den Mitgliedern einen Überblick über Energieproduktion, Verbrauch und gemeinschaftliche Nutzung von Strom geben.
Diese Maßnahmen stärken Transparenz und Beteiligung innerhalb der Energiegemeinschaften und tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen aktiv an der regionalen Energiewende teilnehmen.
